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Biographie

1989: Es hat unseren Doyle gepackt! Nach mehreren geglückten Versuchen 2 verschiedene Lieder ineinander zu mischen (Zitat:"von Wegen, nur die anderen können das!"), hatte er den Entschluss gefasst, mehr als "der, der den Dj kennt" zu sein. In seinem Umkreis stiess er sich die Hörnchen ab, und entwickelte durch diverse Parties seinen Stil, der mehr und mehr den Rock-/Pop- und Charthits entsagte. Seine Liebe zum Dancefloor wurde immer grösser, was zur Folge hatte, nicht mehr auf jeder Party mitmischen zu können/müssen. Da die Danceszene an sich mit all ihren "Hypes" und Auffälligkeiten, zu denen man wohl auch die unnützen Drogen aller Art zählen muss, immer grösser und wichtiger für viele Jugendliche und natürlich auch die Musikindustrie wurde, stellte sich die Entscheidung J.P.D.'s, clublastige Musik aufzulegen, auch nicht als die Falsche heraus.

Seine Offenheit gegenüber Neuigkeiten macht ihn auch zu keinem reinen "Vinylfanatiker", sondern er greift auch gerne zu CD's, da es für ihn das Wichtigste ist, ein Track zu haben und herunterzududeln. Die Art des Mediums spielte seit jeher eine untergeordnete Rolle. Dadurch und durch seinen breitgefächerten Musikstil stieg sein Bekanntheitsgrad mit der Zeit immer mehr an. Und so schwamm Doyle im Fluss der Danceparties und lauerte auf die Möglichkeit, mehr aus seinem Dj-Leben zu machen, doch das sollte noch einige Zeit dauern:

Wir schreiben das Jahr 1994 und die Technowelle schwappte über Deutschland. In dem damals angesagtem Club "The Crow" (Liberty, Vlotho) trafen sich die virusinfizierten Raver. Hinter den Plattentellern sorgten DJ The Crow und unser J.P. Doyle, der damals Dj Snappi genannt wurde, für den satten Beat aus Techno, Trance, Hardcore, der die Technokraten zum Schwitzen brachte.

Sein Name verbreitete sich über das damalige "Liberty" hinaus. So wurde mit seiner tatkräftigen Unterstützung der "Plasma-Rave" ins Leben gerufen. Aus dieser Veranstaltung entwickelte sich eine legendäre Partyserie, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, mit ihrem Erlös karitative Einrichtungen und Organisationen, wie zum Beispiel Greenpeace, zu unterstützen.

Auch im Liberty blieb die Zeit nicht stehen. Die Location wechselte vom "The Crow" in den "Reactor", und auch personell gab es Veränderungen. So legte Snappi jetzt neben Timo Maas auf.

Nach Schließung des Reactors folgten diverse Gastauftritte, unter anderem im Future Club (Kick / Herford), Rose Club (Hannover), Das Fisch (Hannover), Groove Planet (Hameln). Aber auch unter freiem Himmel war Snappi aktiv. Seine Sets waren auf den ersten Reincarnation Paraden (Hannover) und auf der Future Parade (Brockhagen, NRW) zu hören.

Seit 1999 dreht er die Plattenteller im Backstage (Musikbox, Minden), die auch schon unter Warren D.'s und Timo Maas's Fingern ihre Runden machten. Mit dem neuen Club wurde auch seine Stilrichtung houseiger.

Im Jahr 2001 übernahm er für mehrere Monate noch zusätzlich die Decks in der E-Lounge (ehem. PW1, Porta Westfalica). Des Weiteren hörte man ihn zwischen 2001 und 2003 regelmäßig im Disco-Culture der Mediahall in Melle, zwischen 2003 und 2004 im Hofviertel und in Ian's Jazz Cafe in Minden, sowie zwischen 2002 und 2006 auf dem leider geschlossenen Internetsender Teutoradio. Im Jahre 2007 kam Grooving Beats beim I-Net-Sender Pornmusic.de unter. Nach dessen Abschaltung hörte man die Sendung bis Mitte 2008 auf Radio64.de
Weitere Residentauftritte hat er derzeit jeden 1. Samstag im Monat im Bunker (Minden).
Seit April '09 hört man JPD Montags LIVE auf einem der größten Internetsender Europas: RauteMusik.FM (Funky-Stream)

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